Museum Lothar Fischer

Beim Bau des Museums ergab sich die glückliche Konstellation, dass der Bildhauer Lothar Fischer (1933–2004) gemeinsam mit dem Architekten Johannes Berschneider die Art und Weise der Präsentation seines Werks entwickeln konnte. So entstanden auf rund 500 qm Ausstellungsfläche Räume, die in Größe, Proportion, Lichtführung und Material ideale Vorraussetzungen zur Wahrnehmung seines plastischen Werks bieten.

Neben ca. 300 Skulpturen aus allen Schaffensphasen besitzt das Museum Papierarbeiten und Skizzenbücher, die als autonome Werke unabhängig von der Arbeit an den Skulpturen entstanden. Das Oeuvre Fischers wird in regelmäßigen, größeren Zeitabständen in immer neuen Konstellationen, Perspektiven und im Dialog mit den dreimal jährlich stattfindenden Sonderausstellungen gezeigt.